DRK Helfer bilden sich weiter


Wir starten eine Interviewserie mit dem Thema "Vorbilder erzählen". Wir interviewten Wolfgang Schmitt, den Vorsitzenden des Deutschen Roten Kreuz - OV Rimbach, unter anderem über seine Aufgaben im Kreis Bergstraße.

 

Wie lange bist du schon in deinem Amt tätig?

Etwa seit 1984 bin ich als Vorsitzender ehrenamtlich im DRK Rimbach tätig. Davor war ich einige Jahre lang Jugendgruppenleiter im Jugendrotkreuez Rimbach.

 

Was bedeutet das Amt für dich?

Fast täglich gibt es eine neue Herausforderung. Immer wieder muss was geregelt, organisiert und getan werden. Genau das aber macht das Amt spannend und auch nach vielen Jahren noch immer sehr lebendig, vielfältig und abwechslungsreich.

 

Was sind deine Aufgaben in deinem Amt?

Als Vorsitzender bin ich für den Gesamtverein zuständig und vertrete die Interessen des Vereins nach außen. Egal ob die Aktiven, die Jugendlichen oder der Blutspendetrupp ein Anliegen haben: als Vorsitzender wird man immer eingebunden und gefragt und um Entscheidungen gebeten. Zum Glück habe ich einen sehr aktiven Vorstand hinter mir, der mich immer stark unterstützt.

 

Hast du ein Schlüsselerlebnis, dass du besonders in Erinnerung hast?

Vor vielen Jahren kam ich zu einem sehr schweren Unfall, bei dem ein Toter und ein Schwerstverletzter zu beklagen waren. Das hat mich darin bestärkt, im Roten Kreuz aktiv mitzuarbeiten.

 

Was verbindest du mit dem Kreis Bergstraße?

Aufgrund seiner geographischen Struktur ist der politische Landkreis Bergstraße leider recht inhomogen. Er ist quasi gevierteilt in die Regionen Bergstraße, Neckartal, Odenwald und Ried. Daher fehlt ein Stück weit das Gemeinsame und das Verbindende. Auf Rotkreuzebene aber habe ich gute Beziehungen zu zahlreichen Menschen im gesamten Kreis und darüber hinaus. Beim Roten Kreuz zählt halt die Landkarte weniger. Hier geht es immer um den Einzelnen, um den Menschen, um das Individuum. Und das ist auch gut so.

 

Hast du einen Ausflugstipp für uns?

Es kommt darauf an, was Du wann und mit wem und wo machen willst. Unsere Region hat sowohl für Kinder als auch für Jugendliche, Familien, Erwachsene und Senioren sehr viel zu bieten. Ich selbst wandere in meiner Freizeit sehr gerne und habe gemeinsam mit meiner Frau Karin inzwischen fast den gesamten Nibelungensteig in Etappen erwandert. Vielleicht schaffen wir im nächsten Jahr das restliche Wegstück in Richtung Miltenberg.

 

Was möchtest du in der Zukunft noch für den Kreisverband Bergstraße erreichen?

Der Fokus meiner Arbeit im Roten Kreuz liegt ganz klar auf der Ebene des Ortsvereins Rimbach. Hier möchte ich mich gerne noch eine Zeitlang einbringen. Das DRK Rimbach will ich weiter voranbringen und zukunftsfähig machen. Für ein Amt im DRK-Kreisverband habe ich momentan keine Ambitionen.